Display Advertising

Begriff: Unter Display Advertising (auch Display-Werbung) versteht man alle Arten von Online-Werbung, bei der grafische Werbemittel wie Videos, Animationen oder Bilder verwendet werden. Damit grenzt sich Display-Werbung v.a. von Textanzeigen (z.B. Googles AdWords) ab. Die bekannteste Art ist die Banner-Werbung.

Prinzip
Um ihre Werbung zu platzieren, können Werbende die gewünschten Umfelder auf für sie relevanten Webseiten buchen. Dort erscheinen dann die Banner, die auf die Unternehmensseite oder einen Online-Shop verweisen. Der Banner sollte seine Botschaft kurz, prägnant und glaubwürdig wiedergeben, da das Auge des Users im Schnitt nur etwa 1,5 Sekunden auf einem Werbebanner verweilt und die Klickraten mit unter einem Prozent sehr niedrig angesiedelt sind. Der Reiz der Bannerwerbung wird anhand des Anteils der Klicks im Verhältnis zu den allgemeinen Aufrufen auf der Website des Betreibers bewertet (Click-Through-Rate).

Beispiel
Auf Facebook sieht man im rechten Bereich der Seite einen großen Werbebanner für ein Onlinespiel. Lädt man sich die Facebook-Application auf sein Handy, kann man auch dort den angepassten Onlinebanner sehen.

Finanzierung
Finanziert wird Display-Werbung prinzipiell durch zwei verschiedene Modelle. Zum einen ganz klassisch über den Tausender-Kontakt-Preis (TKP), bei dem der Kunde einen bestimmten Preis pro tausend Einblendungen zahlt. Zum anderen über ein erfolgsabhängiges Modell, bei dem nur dann gezahlt wird, wenn durch die Anzeige eine bestimmte Aktion des Users erfolgt. Diese Aktion kann ein Klick sein (Pay-per-Click), eine Registrierung (Pay-per-Lead) oder ein Kauf (Pay-per-Sale), also klassische Elemente des Performance Marketings.

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