Dynamic Ads

Als Retargeting wird im Online-Marketing ein Verfolgungsverfahren genannt, bei dem Besucher einer Webseite – üblicherweise ein Webshop – markiert und anschließend auf anderen Webseiten mit gezielter Werbung wieder angesprochen werden sollen.

Beispiel für Dynamic Ads

Diese Werbeform begegnet Nutzern besonders nach einer Onlinerecherche ohne angeschlossene Handlung sehr häufig. Ein Beispiel wäre unter anderem eine Reiseanzeige als Dynamic Ad. Dem Facebook-Nutzer werden in diesem Fall bestimmte Flüge, Hotels und Reiseangebote der Seiten, auf denen seine Recherche stattgefunden hat, angezeigt. Der Anbieter hat die Möglichkeit, zu den gesuchten Zielen relevante Reisedetails und Informationen anzubieten.

Häufige Probleme mit dynamischen Werbemitteln

Fehlen vom Werbemittel-Template benötigte Informationen oder werden diese in einer falschen Form zur Verfügung gestellt, sollte sichergestellt werden, dass das Werbemittel mit den fehlenden Informationen umgehen kann.  Dennoch muss eine optimale Darstellung und Funktionalität gewährleistet werden. Werden Werbeobjekte in einem Webemittel angezeigt, welche im Web-Shop nicht verfügbar oder die Produktdetails (Beschreibung, Ziel-URL, etc.) veraltet sind, wird dies zum einen als negativ empfunden zum anderen steigt die Gefahr, den neu erweckten Kaufwunsch bei einem Mitbewerber mit Warenbestand zu befriedigen. Somit muss sichergestellt werden, dass die beworbenen Produkte stets aktuell und verfügbar sind. Dies erfordert ein robustes Werbemittel-Template sowie eine ordentlich gepflegte und aktuelle Werbeobjekt-Datenbank, in welcher neben den eigentlichen Produktdetails auch Shop-Informationen wie Bestand und Ziel-URL berücksichtigt werden.

Retargeting mit Dynamic Product Ads

Noch einen Schritt weiter gehen die Dynamic Product Ads. Damit kannst Du Werbeanzeigen für die Produkte aus Deinem Shop automatisch individualisieren. Dazu werden, mithilfe der über den Facebook Pixel gesammelten Informationen, die Retargeting-Anzeigen entsprechend der Handlungen der Personen auf Deiner Webseite zusammengestellt. Solltest Du keinen Online Shop mit einzelnen Produkten haben, sind dynamische Anzeigen auch für Angebote aus anderen Bereichen möglich.

Grenzen von Instagram Dynamic Ads

Wie bereits anfangs erwähnt, sollten Unternehmen für erfolgreiche Dynamic Ads (auch wenn rein technisch nicht erforderlich) auf Instagram einen eigenen Account betreiben, und dieser sollte bestenfalls auch eine aktive Community vorweisen können. Es ist sicher möglich, über Dynamic Ads Produkte an Instagram-Nutzer zu verkaufen, auch wenn sie nicht mit der Marke verbunden sind. Die Performance wird hier allerdings erfahrungsgemäß nicht so stark ausfallen, wie dies beispielsweise bei Facebook der Fall sein kann. Man darf nicht vergessen, dass Instagram ein sehr aktives, community-getriebenes Netzwerk ist, das sich in einem sehr privaten Umfeld des Nutzers bewegt. Nutzer verbinden sich hier immer noch zögerlich mit Marken und lassen sich tendenziell eher von ihren „Lovebrands“ ansprechen als von „unbekannten“ Unternehmen. Eine weitere Einschränkung ist sicher auch das visuelle Potenzial, das auch bei Dynamic Ads für Instagram gegeben sein muss. Es lässt sich wohl nachvollziehen, dass Nutzer im Moment der privaten Nutzung eines Bildnetzwerkes Produktbilder mit einem Potenzial zur emotionalen Ansprache (wie es zum Beispiel Schmuck oder auch Reisen schaffen können) bevorzugen

Fazit

Facebook Dynamic Ads sind ein absolutes Must-Have für alle Online Händler, die das maximale aus Facebook als Abverkaufskanal herausholen möchten. Mit Hilfe von diesem Anzeigenformat kannst du problemlos und völlig automatisiert dein komplettes Produktsortiment auf Facebook bewerben. Aus diesem Grund sind Dynamic Ads eine perfekte Always-On-Strategie. Sie bilden das Fundament einer erfolgreichen Werbestrategie auf Facebook.

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